Im Jahresablauf - Der Winterschlaf
Die heimischen Fledermäuse verbringen den Winter in einem Schlaf ähnlichem Zustand, ähnlich dem anderer Säugetiere wie dem Igel. Dazu finden sie sich in ihren Winterquartieren ein.
Totenähnlicher Schlaf
Im Winter, sobald die Temperatur unter einen kritischen Wert gefallen ist, verfallen die heimischen Fledermäuse in einen sehr tiefen Schlaf. Sie passen ihre Körpertemperatur dabei an die Umgebung an und schalten ihren Stoffwechsel beinahe komplett ab. Erst durch Überschreitung einer gewissen Temperatur wachen sie wieder auf. Jedoch konnte man feststellen, dass die Tiere meist nicht den ganzen Winter über schlafen. Regelmäßig, im Abstand von etwa 30 bis 80 Tagen wachen sie kurz auf, wahrscheinlich um Stoffwechselprodukte auszuscheiden.
Fliegende Fledermäuse im Winter?
Doch gibt es auch hier Ausnahmen. Einige Fledermausarten haben einen weniger tiefen Schlaf und wachen auch bei niedrigen Temperaturen wieder auf. So kann es passieren, dass man an einem warmen Wintertag plötzlich eine Fledermaus jagen sieht. Zu diesen Arten zählen Langohr, Abendsegler und auch die kleine Zwergfledermaus. Letztere wird besonders im Frühjahr, während eines warmen Januars oder Februars bereits wieder kurzfristig aktiv.
< Paarungszeit | Tragzeit >