Fledermäuse haben eine weitere Besonderheit, die sie von vielen anderen Säugetieren unterscheidet, sie halten einen Winterschlaf. Fledermäuse kommen aus dem warmen Süden, damit sie in den kalten Wintern in Deutschland überleben können, verfallen sie im Herbst in einen sogenannten Winterschlaf.
Werden im Herbst die Nächte kälter, dann verschwinden die Insekten. Mit den Insekten verschinden aber auch die Fledermäuse. Sie ziehen nicht in den warmen Süden wie die Vögel! Sie suchen lieber Höhlen und Keller auf, um dort den gesamten Winter zu verschlafen. Dabei schlafen manche Arten mehr, andere weniger. So kannst Du auch im Winter an warmen, sonnigen Tagen über den Städten Fledermäuse jagen sehen.
Wenn Du so richtig schön schläfst, dann willst Du nicht geweckt werden. Genauso geht es den Fledermäusen - schlafen sie mal, dann darf man sie nicht mehr wecken. Aufwecken kannst Du Fledermäuse dadurch, dass Du laut redest oder sie berührst - bitte tue das nicht, sondern lasse sie in Frieden, dann werden sie auch im nächsten Sommer wieder viele Mücken fressen.
Nicht nur im kalten Winter, auch im Sommer schlafen die kleinen Flatterer recht gerne. Den ganzen Tag über hängen sie in ihrem Quartier und dösen oder schlafen. Das ist ein Leben!
( Weiter ) zur nächsten Seite
|